Heute Abend lud unser Bürgermeister mit dem Gemeinderat zu einer öffentlichen Gemeindeversammlung ins Kultur- und Veranstaltungszentrum „Rechelerhaus“, um über aktuelle Projekte und Vorhaben der Gemeinde zu informieren.

Einleitend begrüßte Florian Klotz alle anwesenden Gemeindebürger von Ladis und gab einen kurzen Überblick über die Themen des Abends. Anschließend informierte Dipl.-Ing. Johannes Monz vom Baubezirksamt Imst stellvertretend für die Landesstraßenverwaltung (Straßenmeisterei Ried) über die weitere Vorgehensweise im Zusammenhang mit den Straßensperren und Hangsicherungen auf der Ladiser Straße und der Serfauser Straße (Telfes). Er versicherte, dass die Arbeiten so zügig wie möglich abgeschlossen werden, bat allerdings um etwas Geduld und bedankte sich für das Verständnis.

Ing. Alexander Plangger vom Ingenieurbüro „Walch & Plangger“ gab als Fachmann im Bereich Wasserwirtschaft einen interessanten Einblick über den Wasserverbrauch der Gemeinde Ladis und den kalkulierten Bedarf der nächsten Jahrzehnte. Er sprach sich für einen möglichen Beitritt in den Wasserverband Prutz-Faggen-Ried aus, um die künftige Wasserversorgung in Ladis zu sichern und weiteres Wachstum zu gewährleisten. Da die Verhandlungen für die Fassung der „Stalanz“-Quelle in Ried gescheitert waren (keine Genehmigung für ein Trinkwasserkraftwerk in Ried seitens des Landes Tirol), musste vergangenen Herbst kurzfristig das Oberflächenwasser des Tullenbachs gefasst werden, um im Bedarfsfall in den vom Tourismus am stärksten frequentierten Wochen der Wintersaison eine Notversorgung zu haben. Da dies allerdings nur befristet erlaubt ist, steht nun als dauerhafte Alternative und Lösung die Talanbindung an das Wasserversorgungsnetz in Prutz (Kaunertal) im Raum.

Als dritter Punkt des Abends wurde die Sanierung bzw. Neugestaltung des Friedhofs mit einer ausführlichen Planpräsentation behandelt. Geschäftsführer und Bauleiter Thomas Spiss vom Architekturbüro „Spiss & Partner“ war persönlich anwesend und erklärte alle Details im Zusammenhang mit den bevorstehenden Bauarbeiten, die voraussichtlich am 23. April beginnen werden. Um die Totenruhe nicht zu stören, werden die Arbeiten vom Bestattungsunternehmen Dellemann überwacht. Die Einfassungen und Grabkreuze bzw. Grabsteine werden von den Gemeindearbeitern entfernt, dokumentiert und zwischengelagert. Bei Fragen stehen die Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung während den Amtszeiten jederzeit zur Verfügung.

Es folgte der Bericht des Bürgermeisters und der Ausschüsse über die wichtigsten Angelegenheiten und ein Ausblick auf weitere Vorhaben der nächsten Wochen, Monate und Jahre, wie beispielsweise eine mögliche Umfahrungsstraße für Ladis oder die Errichtung einer von RegioL geförderten Photvoltaikanlage auf dem Mehrzweckbildungsgebäude im Unterdorf, die von Markus Zöhrer von der ausführenden Firma Elektro Müller vorgestellt wurde.

Abschließend stellte sich die Gemeindeführung den Fragen und Anregungen der Bevölkerung und freute sich über das rege Interesse und die sinnvollen Diskussionsbeiträge aller Laderinnen und Lader.

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