„Heimat und Tradition“ – so der Name der Ausstellung, die Christoph File seit heute bis einschließlich 25. Oktober im Rechelerhaus in Ladis präsentiert. Heimatliche Architektur und traditionelle Strukturen leuchten aus einem intensiv blauen Hintergrund, der sich wie ein rotes Band durch die Ausstellung zieht.

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Im Namen der Gemeinde eröffnete VBgm. Thomas Krismer die Ausstellung im vollen Rechelerhaus. Vor zehn Jahren stellte File erstmals im Rechelerhaus aus, und so wäre es ein schöner Anlass, wieder eine Ausstellung von ihm präsentieren zu können, so Kurator Armin Klien. Eine Verbindung mit File hätte aber in all den Jahren bestanden, denn Klien ist es nach wie vor ein Bedürfnis, den Kontakt mit allen Künstlern zu pflegen. Christoph File, geb. 1967 in Pfunds, bezeichnete Klien als einen der introvertiertesten Künstler im Tiroler Oberland.

Seit 1993 entwickelte der Autodidakt eine eigene Handschrift. File präsentierte seine Bilder bisher schon bei etlichen Ausstellungen im gesamten Tiroler Oberland. Seine bevorzugten Techniken sind Pinselzeichnungen und Öl- und Acrylmischtechniken. Eine Veränderung hin zu intensiven Farben ließe sich bei der Ausstellung „Heimat und Tradition“ erkennen. Die Liebe zur Heimat, zu Brauchtum und Tradition, hebt der Künstler ganz speziell hervor. Durch den intensiv blauen Hintergrund und starke Farbkontraste entstehen Abstraktion, Verschwommenheit, Verschmelzung und Verzerrung. Die Kraft der Farbe kommt bei den Bildern deutlich zum Ausdruck und beflügelt die Phantasie des Betrachters. Einige der Arbeiten würde Klien in die Nähe klassisch abstrakter Malerei rücken, aber das wäre die Ausnahme. Für die musikalische Umrahmung sorgte das Holzbläser-Ensemble der Musikkapelle Pfunds, bei dem auch der Künstler selbst mitwirkte.

Text: Rundschau Landeck

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