Zahlreiche Freunde, Bekannte und Kunstinteressierte waren nach Ladis ins Rechelerhaus gekommen, um die Ausstellung „Malerei und Skulpturen“ von Daniela Pfeifer und Gerald Moroder direkt bei der feierlichen Eröffnung zu bewundern. Die vielseitigen Werke des Duos können noch bis zum 16. April mehrmals wöchentlich besichtigt werden.

Für die einzigartigen Kombinationen zwischen den Acrylbildern und den aus Südtiroler Porphyrgestein bestehenden Skulpturen, zeichnen sich die Imster Künstlerin Daniela Pfeifer und der Südtiroler Bildhauer Gerald Moroder verantwortlich. Seit fünf Jahren pflegt das Künstlerduo nun schon seine Freundschaft bei der, wie Daniela Pfeifer betont, „die Chemie einfach stimmt“. So wurde Moroder von der Künstlerin bei einer Ausstellung in Innsbruck entdeckt, als Resultat kann man derzeit die achte gemeinsame Ausstellung der Beiden bewundern.

Die 1973 in Straßburg geborene Daniela Pfeifer beschäftigt sich seit 1999 intensiv mit der Malerei und absolvierte zahlreiche Malstudien und Kunstseminare bei vielen nahmhaften Dozenten. So findet sich in ihren abstrakten Acrylbildern auch immer wieder das Thema Gestein wieder. Besonders spannend bezeichnete sie das Rechelerhaus und dessen einzigartigen Ausstellungsräume. Die alten Gemäuer werfen dabei ein besonderes Licht auf die Kunstwerke. Als eher untypischen Grödner Künstler bezeichnet sich der 36-jährige Gerald Moroder, arbeitet er doch nicht mit Holz, wie es im Grödnertal so üblich sei. Seine schmalen und entmaterialisierten Skulpturen bestehen nämlich aus dem roten Porphyrgestein der Raschötzalm, bei St. Ulrich/ Südtirol. Bei der Herstellung werden dabei dünne Schichten auf ein Metallskelett aufgetragen und anschließend gestrocknet. Dies stellt einen sehr langwierigen Prozess dar. Auf die Frage von Bürgermeister Florian Klotz, wie man auf die Ideen und Formen der Skulpturen komme, antwortete der Künstler mit einem Augzwinkern: „Es sind natürlich alles Selbstporträts!“

Abschließend wurde dem Künsterduo noch das Lader Dorfbuch von unserem Bürgermeister und dem Obmann des Kulturvereins Ladis, Armin Klien, überreicht.

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