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Start Informationen über Ladis Geschichte und Chronik
Geschichte und Chronik

 

 

Ladis ist alter Kulturboden. Urnenfelder aus der Zeit 1000 v. Chr. beweisen, dass es bereits zu jener Zeit besiedelt war. Zur Römerzeit war Ladis Raststation an der Straße "Via Claudia Augusta". Im Jahre 1220 wird die "ecclesia de Laudes" in einer Urkunde des Papstes Honorius III. erstmals erwähnt. Im 13. Jahrhundert wurden Wirtschaftsgemeinden gegründet. Ladis zählte zum "Perger Drittel" des Gerichtes Laudegg. Ansitz der Pfleger und Richter des Gerichtes Laudegg war bis 1864 die Burg Laudegg. Die Bauern auf der Sonnenterrasse waren bereits im 14. Jahrhundert überwiegend frei.

Durch das Vorkommen von Sauer- und Schwefelquellen war Ladis schon Jahrhunderte vor den Nachbargemeinden ein bekannter Badeort. Die Sauerbrunnquelle in Obladis wurde 1212 vom Hirten Nikolaus Schederle entdeckt. Die Heilquelle wurde schon von Kaiser Maximilian I. zu Trinkkuren bevorzugt und eine Untersuchung ergab, dass es diese "aines der allerhailsamisten von gantz Teutschland sey". Es wurde auf Staatskosten ein Bad errichtet, das 1576 erweitert wurde. Das Kurhotel Obladis fiel 1972 einem Brand zum Opfer. Heute wird in Obladis noch immer der beliebte und äußerst gesunde "Tiroler Sauerbrunn" abgefüllt und vertrieben.

Ladis könnte sein ursprüngliches rätoromanisches Ortsbild erhalten und ist stolz auf die noch bestehenden jahrhundertealten Bauernhäuser mit Fassadenmalereien, Freitreppen, geschnitzelten Giebelstreben und Backöfen. Einzelne Bauteile stammen noch aus dem 8. Jahrhundert. Charakteristisch sind auch die Fassbrunnen.

Die Pfarre:

1497 wurde ein Kirchlein errichtet und dem Hl. Martin geweiht. 1661 wurde Ladis eine eigene Kuratie. 1683 brannte die Kirche ab (ebenso ein Großteil des Dorfes. Die jetzige Kirche wurde von 1829 bis 1831 im klassiszistischen Stil neu erbaut und mit Bildern von Kaspar Jele und den Freskomalern Johann und Stefan Kärle (1879) ausgeschmückt. Das Hochaltarbild schuf Josef Arnold. Seit 1891 ist Ladis selbständige Pfarrei. Das Pfarrarchiv hat Archivalien ab den Jahre 1422.

Die Schule:

Im 17. Jahrhundert bestand bereits eine Schule. 1829 wurde das erste Schulhaus erbaut, in dembis 1951 unterrichtet wurde. Das neue Schulhaus wurde in den Jahren 1950 bis 1951 erbaut und in den Jahren 2001 bis 2002 umgebaut, generalsaniert und den heutigen Erfordernissen entsprechend erweitert.

Die Burg Laudegg:

Die Burg bestand bereits im Frühmittelalte, was Funde von Wallresten beweisen. 1239 werden die Herren von Laudegg in einem Kaufvertrag genannt. 1259 vermacht Graf Meinhard II. von Tirol die Burg seiner Gemahlin Elisabeth. Bis ins 17. Jahrhundert war die Burg Gerichtssitz. 1964 kam die Ruine an die heutigen Besitzer und wurde von diesen in dankenswerter Weise renoviert und bewohnbar gemacht. Im Sommer finden wöchentliche Führungen statt.

Chronik: zum download hier klicken ...