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Ausstellung von Reinhard Lentsch in Ladis

Ausstellungseröffnung von Reinhard Lentsch

Die Ausstellung „Lebensraum“ des Rieder Künstlers Reinhard Lentsch ist seit heute im Rechelerhaus in Ladis zu sehen. Die farbenprächtigen und ausdrucksstarken Kunstwerke sorgten bei der Vernissage für Begeisterung beim zahlreichen Publikum.

Mit dem Thema Kunst und Malerei beschäftigt sich der in Ried lebende Künstler Reinhard Lentsch, geb. 1957, seit rund 40 Jahren. Der Erwerb eines Rembrandt-Malkastens, der ihn damals einen halben Monatslohn gekostet hat, bedeutete für Lentsch die Initialzündung zum Malen. Mit den ersten Versuchen sei er nicht sehr zufrieden gewesen, doch habe er immer weitergemacht. Als Autodidakt entwickelte er eine stetig wachsende Fertigkeit in verschiedenen Maltechniken und stellt sich immer wieder neuen Herausforderungen. „Es macht mir viel Spaß, Neues zu ergründen, sowohl bei der Technik als auch der Thematik.“

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Mit der Ausstellung „Lebensraum“ stellt er seine starke Heimatverbundenheit unter Beweis. In kräftigen Farben dominieren seine Impressionen, die er in Öl auf Leinwand und Acryl auf Papier, meist in Verbindung mit Tuschezeichnungen, präsentiert. Seine Vorliebe für Berge und Tiere kommt bei den Bildern farbenprächtig zum Ausdruck. Mit der Darstellung von Wolf, Steinbock, Adler oder Bär in unterschiedlichen Bergregionen weist Lentsch auf die wechselseitige Beziehung zwischen Mensch und Tier hin, den gemeinsamen Lebensraum. „Verschiedene Berge zu verschiedenen Jahreszeiten in unserer noch intakten Heimat zu zeigen, macht mich stolz“, beschreibt Lentsch seine tiefe Verwurzelung mit der Heimat.

Die Ausstellung von Lentsch, zu besichtigen noch bis 28. Oktober, war an diesem Abend nicht der einzige Grund zum Feiern: Bgm. Florian Klotz, der die Ausstellung eröffnete, freute sich über Glückwünsche zu seinem Geburtstag und Kurator Armin Klien feierte am nächsten Tag sein 30-jähriges Ehejubiläum. Für diese „schönste Zeit meines Lebens“ bedankte er sich bei seiner Maria und versprach, es heute noch „richtig krachen zu lassen“.

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