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Luftaufnahme Gemeinde Ladis

Ladis liegt auf 1.192 Meter Seehöhe im Südwesten von Nordtirol (am östlichen Rand der Samnaungruppe) auf der Sonnenterrasse des Oberen Gerichtes – nirgendwo im Lande scheint die Sonne öfter und länger. Die Burg Laudegg, kühn auf schroffem Fels erbaut, der malerische Weiher, prächtige, zum Teil jahrhundertealte Häuser und das herrliche Bergpanorama prägen das unvergleichliche und vielgerühmte Antlitz des Ortes.

Ortschaftsbestandteile sind Ladis-Dorf, Überwasser (1.283 m), Obladis (1.386 m), Neuegg (1.350 m) und die ehemaligen Panzerhöfe. Nachbargemeinden sind Fiss, Ried i.O., Prutz und Fließ.

Ausgedehnte Wälder und Wiesen in der Umgebung laden im Sommer und Herbst zum Wandern, aber auch zu Erholung und Ruhe ein. Ladis ist Teil der Ferienregion „Serfaus-Fiss-Ladis“, die durch den Zusammenschluss der Skigebiete von Serfaus und Fiss-Ladis zu „Tirols Skidimension“ im Jahre 1999 entstanden ist. Das Wintersportgebiet erstreckt sich mit über 212 Pistenkilometern als Großraumskigebiet von 1.200 m bis 2.800 m und bietet für Anfänger und Fortgeschrittene sowie für die ganze Familie ein ideales Pisten- und Loipenangebot. Mehr dazu unter Tourismus.

Geprägt wurde das Dorf durch die Rätoromanen, malerische Häuser schmiegen sich aneinander, viele davon mit herrlichen Fassadengemälden verziert. Im 17. Jahrhundert wurde eine Mineralquelle namens „Tiroler Sauerbrunn“ erschlossen, die schnell für Bekanntheit sorgte und viel bayerischen Adel zur Kur in das Dorf brachte. Schon damals wurde es als „das lieblichste, angenehmste und als eines der heilsamsten unter den Wassern Deutschlands“ bezeichnet. Die kleine Quelle mit großer Wirkung hat zwar nur eine sehr geringe Schüttung, doch dafür in besonders guter Qualität.

Kindergarten/Kinderkrippe Ladis
Der Kindergarten und die Kinderkrippe Ladis befinden sich im Unterdorf. Die Aufgabe dieser Einrichtungen liegt in der Erziehung, Betreuung und in der vorschulischen Bildung der Kinder.

Volksschule Ladis

Volksschule Ladis

Im gleichen Gebäude von Kindergarten und Kinderkrippe ist auch die Volksschule untergebracht. Im Umfeld einer fröhlichen Atmosphäre werden die Kinder unterrichtet und für die weiterführende Schulausbildung vorbereitet.

Neue Mittelschule Serfaus-Fiss-Ladis
Die zuständige Sprengelmittelschule für die Gemeinde Ladis wurde 2004 gemeinsam mit den Nachbargemeinden auf dem Sonnenplateau errichtet und befindet sich in Fiss.

Tennisplatz Rauth

Tennisplatz
Der Tennisplatz der Gemeinde Ladis befindet sich im Ortsteil „Rauth“ und ist kostenlos benützbar. Reservierungen sind im Gemeindeamt oder im TVB-Infobüro in Ladis möglich.

Fußballplatz Rauth in Ladis

Kleinfeldfußballplatz
Der Fußballplatz der Gemeinde Ladis wurde 1993 im Ortsteil „Rauth“ errichtet und steht jedem frei zur Verfügung. Es ist geplant, im Bereich des Mehrzweckbildungsgebäudes im Unterdorf eine neue Sportanlage zu errichten.

Turnhalle Mehrzweckbildungsgebäude
Der Turnsaal der Volksschule bzw. des Kindergartens und der Kinderkrippe kann von den örtlichen Vereinen auf Anfrage außerhalb der Schulbenützungszeiten in Anspruch genommen werden. Regelmäßig findet hier auch das beliebte Kinderturnen statt.

Jugendzentrum
Das Lader Jugendzentrum ist im Gemeindehaus situiert. Der Gemeinschaftsraum soll ein Ort der Freundschaft und Kommunikation sein, bei dem sich Kinder und Jugendliche ab dem Mittelschulkinder regelmäßig treffen können, um Freunde zu treffen, sich zu unterhalten, zu chillen und gemeinsam Spaß zu haben. Weitere Infos unter JUZ Ladis.

Spielplatz in Ladis

Kinderspielplätze
In Ladis gibt es durch die umfangreichen Tourismus-Angebote eine Vielzahl an Spielplätzen und Freiräumen für Kinder wie beispielsweise den „Wodepark“ im Ortsteil Neuegg. Der öffentliche Kinderspielplatz der Gemeinde Ladis befindet sich in der Nähe des Lader Weihers.

Klettersteige
Am imposanten Schieferfelsen-Fundament der Burg Laudegg wurden drei sportlich ausgelegte Klettersteige in verschiedenen Schwierigkeitsstufen (B, C und D) errichtet. Zustieg jeweils über den „Mugglasteig“.

Wandergebiet Ladis

Wander- und Spazierwege
Die Gemeinde Ladis verfügt mit den Partnergemeinden der Ferienregion Serfaus-Fiss-Ladis über eine Vielzahl an wunderschönen Wander- und Spazierwegen, die zu großen Teilen auch für Nordic Walking-Touren bestens geeignet sind.

Radfahren
Das Wegenetz für Biker in der Ferienregion Serfaus-Fiss-Ladis umfasst sanfte Anstiege, ebenso wie sportliche Herausforderungen. Für alle Downhill-Fans wurde vom Tourismusverband zudem ein eigener Bike-Park in Fiss errichtet.

Fischen am Lader Weiher
Während den Sommermonaten gibt es die Möglichkeit, zu einem interessanten und fairen Preis im Lader Weiher zu fischen. Die Berechtigungskarten sind im Gemeindeamt, im TVB-Infobüro und beim Kinderhotel Laderhof erhältlich.

Ski fahren und Snowboarden
Das Skigebiet der Ferienregion von Serfaus-Fiss-Ladis zählt zu den besten der Welt und bietet begeisterten Wintersportlern in der kalten Jahreszeit nahezu alles, was das Herz begehrt. Jeden Samstag führt die Skischule Fiss-Ladis ein Kinder-Skitraining für alle Kinder von Ladis und Fiss durch.

Eislaufplatz
Bei entsprechender Kälte wird im Winter ein Eislaufplatz am Lader Weiher betrieben, wo auch Eisstockschießen möglich ist.

„Kultur ist etwas, das Prozesse in Gang setzt und das ist auch für das Leben in einem Dorf sehr wichtig. Kunst und Kulturelles muss nicht unbedingt allen gefallen, bewegt aber etwas und das bringt uns alle weiter.“

Dreh- und Angelpunkt des kulturellen Angebotes der Gemeinde Ladis ist das Kultur- und Veranstaltungszentrum „Rechelerhaus“. Regelmäßig finden hier Ausstellungen, Konzerte sowie Kabarett- und Theateraufführungen statt.

Obwohl sich in den letzten Jahren die Anzahl der Bauern deutlich verringert hat, ist es lobenswert, dass noch immer viele Landwirte Freude am Vieh haben, die Grundstücke bewirtschaften und damit auch Pfleger und Erhalter unserer schönen Landschaft sind.

Almgebiete
Die Weidefläche der Gemeinde Ladis umfasst 4 Almen: Die Kuhalm Lawens mit einer Fläche von 367 ha, die Galtalm Heuberg mit einer Fläche von 682 ha und das Lader Moos mit einer Fläche von 157 ha (wird nicht mehr als eigene Alm genutzt) liegen in der Katastralgemeinde Serfaus. Die Galtalm Urg befindet sich hingegen im Gebiet der Katastralgemeinde Fiss und umfasst eine Fläche von 1.200 ha. Eigentümer ist jeweils die Gemeinde Ladis, Bewirtschafter in den meisten Fällen ein Pächter.

Tennisplatz Rauth

Tennisplatz
Der Tennisplatz der Gemeinde Ladis befindet sich im Ortsteil „Rauth“ und ist kostenlos benützbar. Reservierungen sind im Gemeindeamt oder im TVB-Infobüro in Ladis möglich.

Fußballplatz Rauth in Ladis

Kleinfeldfußballplatz
Der Fußballplatz der Gemeinde Ladis wurde 1993 im Ortsteil „Rauth“ errichtet und steht jedem frei zur Verfügung. Es ist geplant, im Bereich des Mehrzweckbildungsgebäudes im Unterdorf eine neue Sportanlage zu errichten.

Spielplatz in Ladis

Klettersteig
In der Nähe des Lader Weihers gibt es einen öffentlichen Kinderspielplatz.

Sehenswertes:

RUHEZONE BURGWEIHER

 Der malerische Weiher unterhalb der Burg Laudegg prägt das unvergleichliche und vielgerühmte Antlitz von Ladis. Er lädt zum Erholen und Verweilen ein, regelmäßig finden hier auch Feste statt. Im Sommer kann zudem gefischt werden.

BURG LAUDECK (LAUDEGG)

Das Wahrzeichen von Ladis bestand bereits im Frühmittelalter, was Funde von Wallresten beweisen. 1239 werden die Herren von Laudegg in einem Kaufvertrag genannt. 1259 vermachte Graf Meinhard II. von Tirol die Burg seiner Gemahlin Elisabeth. Bis ins 17. Jahrhundert war die Burg Gerichtssitz. 1964 kam die Ruine in Privatbesitz und wurde dankenswerter Weise von den neuen Besitzern renoviert und bewohnbar gemacht. Im Sommer finden wöchentliche Führungen statt.

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DAS RECHELERHAUS

Das sogenannte „Rechelerhaus“ ist wahrscheinlich das älteste bemalte Haus im Oberen Gericht. Den Giebel ziert ein einfaches Fluggespärre aus Drachenköpfen und gedrehten Hölzern. Der Bundbalken trägt die Inschrift „MELCHER WILLE 1634 CHRISTIAN SEN“. Die schwere Scheinarchitektur besticht durch Fensterumrahmungen aus Rollwerk, kannelierten Eckpilastern und einem längs des Dachansatzes verlaufenden Fries. Der Bilderschmuck zeigt einerseits das tafelbildartige Fresko, andererseits das frei auf der Wand stehende Fresko, dessen Figuren nur mit einem schmalen Bodenstreifen versehen sind. Der originelle Backofen an der Westfassade ruht auf Holzstreben und trägt ein Pultdach. Im Rahmen von Kunstausstellungen gibt es die Möglichkeit, die alten Räumlichkeiten dieses geschichtsträchtigen Hauses zu besichtigen.

DAS STOCKERHAUS

Das Stockerhaus gehört zu den künstlerisch bedeutendsten ländlichen Baudenkmälern in Tirol. Besonders schön und selten ist der zweigeschossige Erker mit Renaissanceornamentik und Figuraldarstellungen. Es gibt im weiten Umkreis kein Haus, das einen so originellen Erker besitzt. Die Jahreszahl 1684 am Giebelsparren besagt, dass das Haus in diesem Jahr einen neuen Dachstuhl bekam, denn es hatte beim großen Dorfbrand von 1683 auch gelitten. Die Gesamtthematik der Malerei zeigt viele Gegenüberstellungen wie Altes und Neues Testament, Mensch und Gott, Gut und Böse, Tod und Leben, Freiheit und Zwang. Die Besitzer des Stockerhauses wollten durch die großartigen Malereien sicher Zeugnis von ihrer Wohlhabenheit, Bildung und Weltoffenheit ablegen.

DAS GEMEINDEHAUS

Das Gemeindehaus trägt das Baurichtscheit mit der Inschrift „Hannß Märckh hatt Erpaudt das Haus“. Der Erbauer war ein hervorragender Steinmetz und lebte um 1520. Die farbenfrohen gut erhaltenen Fresken zeigen in der oberen Reihe, Lukas, Fenstergiebel mit Delfin, Wassermann, Fenstergiebel mit Kopf, Adam und Eva, Fenstergiebel mit Voluten, Markus. In der unteren Reihe ist ein Landsknecht, Orpheus, Gastmahl, Einsiedler. Der angebaute "Gasthof Rose" (heute Reblaus) trägt an der Giebelfassade die Jahreszahl 1590. Der Erbauer Hanns Märckh war wohl der Enkel von Steinmetz Märckh.

PFARRKIRCHE ZUM HEILIGEN MARTIN

 1497 wurde in Ladis ein Kirchlein errichtet und dem Hl. Martin geweiht. 1661 wurde Ladis eine eigene Kuratie. 1683 brannte die Kirche ab (ebenso ein Großteil des Dorfes). Die jetzige Kirche wurde von 1829 bis 1831 im klassiszistischen Stil neu erbaut und mit Bildern von Kaspar Jele und den Freskomalern Johann und Stefan Kärle (1879) ausgeschmückt.

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NEPOMUKBRUNNEN

 Der Nepomukbrunnen in Ladis stammt aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Auf der Brunnensäule ist eine Statuette des hl. Johann Nepomuk zu sehen.

AUFERSTANDENENBRUNNEN

Hierbei handelt es sich um einen Brunnen mit der Figur des auferstandenen Christus. Diese Figur stammt aus dem dritten Viertel des 17. Jahrhunderts und wird Adam Payr zugeschrieben.

TROPFSTEINHÖHLE (FANGGA-LOCH)

Im Waldgebiet von Ladis befindet sich diese faszinierende Tropfsteinhöhle. Im Rahmen des Projektes "Ladis, quo vadis?" wurde sie Teil des Mythen-Wanderweges und soll der Sage nach das Zuhause der Fangga-Hexe gewesen sein.

SAUERBRUNN-QUELLE OBLADIS

Laut Überlieferung wurde die Sauerbrunnquelle von Obladis im Jahre 1212 von einem Hirten entdeckt und selbst Kasier Maximilian. Die Heilquelle wurde schon von Kaiser Maximilian I. zu Trinkkuren bevorzugt. Auf Staatskosten wurde ein Bad errichtet, das 1576 erweitert wurde. Das bekannte Kurhotel Obladis fiel 1972 einem Brand zum Opfer und wurde leider nicht mehr wieder aufgebaut. Allerdings wird in Obladis noch immer der beliebte und äußerst gesunde „Tiroler Sauerbrunn“ abgefüllt und vertrieben.