Die Theatergruppe Ladis präsentierte erstmals ihr neues Theaterstück „Die schleichende G’sundheit“, das während der Wintersaison 2015/2016 wöchentlich zur Aufführung kommt.

Einmal mehr bieten die mit viel Herzblut agierenden Schauspieler der Theatergruppe Ladis eine blitzsaubere und herrlich unterhaltsame Performance, die sich auch zahlreiche Urlaubsgäste – wie etwa ein Dutzend SchweizerInnen – nicht entgehen ließen. Nicht nur diese waren überaus angetan vom zwerchfellanimierenden Treiben auf der Bühne, das war aus dem intensiven Applaus der Besucher deutlich herauszuhören. Gespart wurde bei den Texten freilich nicht mit köstlichen Statements: „Bevor der Vater gesund wird, muss er erst mal krank werden!“, „Der Teufel holt sie sicher nicht, weil für den ist sie viel zu schlecht!“, oder „Da legsch di nieda und stesch nimma auf!“, waren nur einige davon, die das Publikum immer wieder zu spontanen Lachsalven hingerissen haben. Aber auch seitens der exquisiten Besetzung ließ das Ensemble keinerlei Wünsche offen, ebensowenig wie bei den gefühlvoll und stilsicher vorgetragenen Dialogen, und nicht selten trieben sich die munter agierenden Akteure in der zuckersüßen und kurzweiligen Satire zu Hochleistungen an.

Inhaltlich dreht sich alles um den ältlichen Florian (Werner Wolf), der von der Böses im Schilde führenden Kurpfuscherin Berta (Elisabeth Juen) regelrecht zu Tode gepflegt wird. Denn diese stellt sich mit Fortdauer des Geschehens als Erbschleicherin heraus und trachtet anfangs nur danach, ihren „Pflegefall“ schnellstmöglich unter die Erde zu bringen. Tochter Gusti (Kerstin Senn), die sich in den Notariatsgehilfen Hugo (Manuel Mairhofer) verliebt hat, soll ins Kloster gehen, und Bruder Rupert (Christoph Kirschner) droht Florian mit der Entmündigung. Plötzlich sieht sich Berta, die immer wieder mit Haushälterin Juli (Evi Senn) zu kämpfen hat, gezwungen, ihre schuftige Taktik zu ändern. Es kracht ordentlich im Gebälk. „Die schleichende G’sundheit“ – ein Lustspiel von Emil Stürmer in 3 Akten – ist jeden Montag-Abend bis 4. April um 20.30 Uhr im Kultur- und Veranstaltungszentrum Rechelerhaus in Ladis zu sehen.

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